Location, Umgebung &

Rundherum

Ein besonderes Schmuckstück für Menschen, die das Einzigartige und Unverwechselbare suchen. Zugegeben, der Dritte Bezirk ist nicht die Innenstadt, nicht das Zuhause der pompösen Prunkbauten der Wiener Architekturgeschichte, sondern war schon seit jeher der Bezirk der Künstler, Handwerker und "gutbürgerlichen" Familien.

Das Palais selbst wurde 1725 im Auftrag vom damaligen Wiener Bürgermeistern Herrn Dr. Josef Hartmann erbaut. Im 18. sowie 19. Jahrhundert wurde diese Örtlichkeit hauptsächlich von Künstlern bewohnt, die ab und zu Soirées in diesen Gemächern abhielten. Es liegt nahe, dass auch Johann Strauss selbst in diesen Gemächern mit seinen Freunden musizierte, da nicht unweit vom Palais, der noch unbekannte Johann Strauss im zu seiner Zeit populären Gasthaus "Zur Goldenen Birn" öfters Konzerte spielte.

Man muss sich vorstellen, dass die damalige Umgebung hauptsächlich aus Weingärten und Landsitzen der wohlhabenden Familien bestand und der Dritte Bezirk ein ländlicher Vorort von Wien gewesen ist. Und dieser Geist schwingt heute noch mit, wenn man durch den Hinterhof den wild-romantischen Garten betritt und dann das Stadt-Palais vor sich sieht. Man spürt regelrecht die Ruhe, wie sie auf einen einwirkt, obwohl man sich mitten in der Stadt befindet. Man fühlt sich in einer anderen Welt, die einem gut tut, wenn man wieder in seine ureigene Mitte finden will und doch ist man "im Nu" mit der, in unmittelbarer Nähe befindlichen U-Bahn beim Stephansdom.

Rochusmarkt
Hundert- wasserhaus
Russische Orthodoxe Kirche

Der Rochusmarkt

Bereits 1192 befand sich auf dem Gelände des Rochusmarktes ein wichtiger Handelsweg. Ende des 18. Jahrhunderts entwickelte sich dort der damalige Augustinermarkt. 1988 wurde der jetzige Markt nach einem einheitlichen Konzept gestaltet und neu gebaut.

Der mit rund 3500 Quadratmetern relativ kleine Rochusmarkt umfasst mittlerweile 40 Marktstände und zählt zu den meistbesuchten Märkten Wiens. Den Kundinnen und Kunden bietet sich eine kleine kulinarische Oase dar.

In der Einkaufsmeile neben dem Markt kann mit den Köstlichkeiten vom Markt in der Tasche noch ein bisschen geshoppt werden

Das Hundertwasserhaus

Das bunte und ungewöhnliche Haus hat in den Gangbereichen unebene Böden und ist üppig begrünt. 1985 wurden ungefähr 250 Bäume und Sträucher gepflanzt und sind mittlerweile zu stattlichen Bäumen herangewachsen – ein echter Park auf den Dächern des Hauses. Das Haus folgt nicht den üblichen Normen der Architektur. Hundertwassers Vorbilder sind deutlich ablesbar: unter anderem Antoni Gaudí, das Palais idéal des Ferdinand Cheval, die Watts Towers, die anonyme Architektur der Schrebergärten und jene der Märchenbücher.

Im Haus befinden sich 52 Wohnungen und vier Geschäftslokale, 16 private und drei gemeinschaftliche Dachterrassen. Das Medienecho auf das Bauwerk war weltweit enorm. In Wien zählt das Hundertwasser-Krawina-Haus zu den viel fotografierten touristischen Sehenswürdigkeiten.

„Ein Maler träumt von Häusern und einer schönen Architektur, in der der Mensch frei ist und dieser Traum wird Wirklichkeit.“
– Hundertwasser

Russische Orthodoxe Kirche

Die russisch-orthodoxe Diözese von Wien wurde 1962 gegründet (und im Jahr 2013 staatlich anerkannt). Sitz des Bischofs ist die St.-Nikolaus-Kathedrale im dritten Bezirk in Wien. Die Diözese untersteht dem Patriarchat von Moskau unter Patriarch Kyrill I. Derzeit wird die Diözese von Bischof Tichon von Posdolsk geleitet, der als Administrator fungiert.

Die Gemeinde besteht aus Gläubigen verschiedener Nationalität, die vorwiegend in Wien ansässig sind. Weitere gesetzlich anerkannte russisch-orthodoxe Gemeinden befinden sich in Salzburg, Graz und Linz.

Insgesamt wird die Zahl der russisch-orthodoxen Gläubigen In Österreich auf rund 40.000 geschätzt.